Gips

Gips aus Sooß bei Baden
Gips aus Sooß bei Baden

Gips, auch als Gipsspat oder Calciumsulfat bekannt, ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Sulfate. Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der chemischen Formel Ca[SO4] • 2H2O und entwickelt tafelige, prismatische bis nadelige Kristalle, aber auch körnige bis massige Aggregate. Meist ist Gips farblos oder weiß, kann aber durch Aufnahme von Fremdionen oder Beimengungen eine gelbliche, rötliche, graue oder braune Farbe annehmen. Seine Strichfarbe ist weiß. Der Name Gips stammt aus dem griechischen Wort γύψος gypsos, das aus dem semitischen Sprachbereich übernommen wurde. Das lateinische Wort lautet gypsus. Schon in der Jungsteinzeit wurde Gips als Baumaterial verwendet.

Chemische Formel:  Ca[SO4] • 2H2O

Mineralklasse: Sulfate

Kristallsystem: monoklin

Kristallklasse: monoklin-prismatisch

Farbe: farblos, weiß, gelblich, rötlich, grau, braun

Strichfarbe: weiß

Mohshärte: 2

Dichte (g/cm3): 2,31

Glanz: Glasglanz, Perlmutterglanz, Seidenglanz

Transparenz: durchsichtig bis undurchsichtig

Bruch: muschelig

Spaltbarkeit: sehr vollkommen nach 010

Habitus: tafelige, prismatische, nadelige Kristalle; körnige, massige Aggregate

Häufige Kristallflächen: 010

Zwillingsbildung: sehr häufig Kontaktzwillinge nach 100 Schwalbenschwanz, Montmartre, Durchdringung

Brechungsindex nα = 1,519 bis 1,521 ; nβ = 1,522 bis 1,523 ; nγ = 1,529 bis 1,530

Doppelbrechung δ = 0,010

Chemisches Verhalten: in Wasser schwer löslich

Quelle: Wikipedia



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